Alle Beiträge von drwm64

Positiv-Reparaturstatistik nach Gerätetyp

Auswertung der mehr als dreijährigen Tätigkeit
des 1. Repair-Café MD

Auflistung der erfolgreich reparierten Geräte
nach Kategorien und Häufigkeit:

  1.  379– Radio MC-/CD-Recorder/Plattenspieler
  2.  252– allgemeine Elektrogeräte
  3.  174 – KüchenM./Toaster/WasserK./Mikrowelle
  4.  145 – Laptop/PC/Drucker/Handy/Foto
  5.  133– Kaffeemaschine/Kaffee-/Tee-Automaten
  6.  105 – VHS/DVD-Player/TV-Geräte
  7.  098– Staubsauger/Bohrmaschinen
  8.  083 – Bügeleisen/Fön/Heizgeräte
  9.  052– sonstige Reparaturen
  10.  038– Nähmaschinen
  11.  008 – Waschmaschine/Trockner/Geschirrspüler
  12.  005 – Rollator/Rollstuhl/Fahrrad

Der Schwerpunkt liegt folglich eindeutig auf Elektrogeräten.

 

drwm©2019-05-10

Vorsicht mit „Treiber-Update-Tools“

Hilfe, einige Hardware in meinem Rechner wird nicht mehr erkannt!
Mouspad, Sound, Bluetooth, WiFi  usw. funktioniert nicht mehr richtig oder gar nicht mehr?

Aus der schmerzlichen Erfahrungen zum Thema
„never change a running system“
möchte ich meine Erfahrungen mit den Treiber Service Programmen aufzeigen.

Reichlich viele Tools bieten den Service zum automatischen Aktualisieren von Treibersoftware auf dem PC / Laptop oder Tablet an.  (ein paar Beispiele  )

Dabei wird meist die installierte Treiberversion lediglich anhand der Release-Nr. mit eine Datenbank verglichen, in welcher die neuesten Treiber aufgeführt sind.  Leider ohne die Hardwareproduzenten zu berücksichtigen, die bestimmte Treiber für verbaute Hardwarkomponenten vorgesehen haben. Häufig führt ein formales Update der vorgeschlagenen Treiber nicht selten zu einem instabilen System oder gar zum gefürchteten „blue screen“ oder der Rechner startet nicht mehr richtig oder Komponenten der Hardware können nicht mehr genutzt werden.
(ist mir nicht nur einmal passiert: z.B. Touchpad, Soundkarte und Bluetooth bis hin zur internen Tastatur vom Laptop nicht mehr nutzbar.)

Grundsätzlich sollten neue Treiber erst nach eine Sicherung der Systemeinstellungen durch ein Backup (Windows Computerschutz für C: – Wiederherstellungspunk erzeugen ,  oder EaseUS Todo Backup (free) oder, mein Favorit, „Acronis True Image“) durchgeführt werden. Das Backup idealerweise auf einem externen Datenträger ablegen und ein bootfähiges Medium mit der Backup-Software zum Wiederherstellen erzeugen. Das Bootmedium vor dem Treiber-Update auf Funktionstüchtigkeit testen!

Ein automatisches Update aller gefundenen „veralteten“ Treiber führt im Fall einer Fehlersituation zur Schwierigkeit den eigentlichen Verursacher zu ermitteln.

Der sicherste Weg zu funktionierenden Treibern führt, nach meiner Erfahrung, über die Support-Seiten der Hersteller zum Download genau der Treiber, welche zu dem entsprechenden PC-Modell gehören. Dazu einen Account auf der Support-Seite des Herstellers einrichten (registrieren) und mit Hilfe der Seriennummer des Gerätes die benötigten Treiber finden , downloaden und dann installieren.

Nach erfolgreicher Wiederherstellung der Funktionstüchtigkeit nicht vergessen erneut eine Systemsicherung durchzuführen, damit die Suche beim nächsten Fehler zumindest an dieser Installationsposition fortgesetzt werden kann.

Ich wünsche viel Erfolg beim Treiber-Update, falls der notwendig (?) wird.  [drwm©2019]

Win 10 Oktober Update Info und Installer.Tool

1. Welche Neuerungen gibt es mit dem Oktoberupdate?

2.  „Assistent für Windows 10 garantiert das
       Oktober 2018 Update“    zu finden bei  Winfuture.de
       oder bei Chip

3. Clean Setup  Windows 10 vers.1809 mit Mediacreator.tool  ein
Iso-Image erstellen (32Bit, 64Bit oder beides zusammen).

4. mit Rufus daraus einen 8GB bootfähigen (GPT_Partitionstyp, NTFS, UEFI ohne SCM) USB-Stick erzeugen (Tips)

5. Wenn die Festplatte noch Daten enthält sollten diese vorher gesichert werden, denn jetzt wird diese neu eingerichtet

6. Falls notwendig, im Bios [F2] des Netbooks/Laptops die
„secure boot“-Option deaktivieren

7. Beim Booten des Rechners mit eingestecktem USB-Stick mit [F10] das Bootmedium (usb-Stick) wählen

8. Im Setup-Program die Erweiterte Option „Eingabeaufforderung“ wählen, das Partitionierungstool von Windows starten:
– diskpart   (startet das Partitionierungsprogramm)
– list disk
– sel disk 0  (erste Festplatte)
– clear   (Achtung; ganze Platte wird gelöscht)
– convert gpt  (erzeugt GPT-Boot-Tabelle)
– exit (kehrt zur Eingabeaufforderung zurück)
– setup

9.  jetzt vom USB-Stick „setup.exe“ ausführen
Manuelle Wahl des Ziels: leere HDD, Anweisungen folgen
(evtl. nur lokale Installation, dann keine Netzverbindung während der Installation zulassen!)

10. Windows wird selbst. aktiviert (Kontolle mit [Win]+[Pause] )

11. Windows Updates testen/ergänzen (kann etwas dauern)

12. fehlende / oder nicht automatisch installierbare Updates aus dem Updateverlauf kann man manuell downloaden und dann installieren.

13. von der fertigen Installation mit ensprechender Software ein Backup  sichern .        (z.B. „Acronis True Image“ o.ä.)

… endlich mal ein servicefreundliches Gerät

Bei vielen Küchengeräten mit elektronischer Steuerung sind häufig Kondensatoren als „Wechselstrom-Vorwiderstand“ für die Versorgung der Elektronik an Stelle eines herkömmlichen Netzteils verbaut. Da diese Geräte für einen Daueranschluss ans Stromnetz ausgelegt sind, steht dieses Bauelement (z.B. 0,47µF 275V~) ständig unter Netzspannung. Die dadurch eintretende rasche Alterung verringert mit der Zeit die Nennkapazität des Kondensators, sodass sein „Wechselstrom-Scheinwiderstand“ ansteigt. Das geschieht bis zu einem Punkt, wo die Elektronik nicht mehr ausreichend mit Energie versorgt wird.
Das Gerät funktioniert nur noch sporadisch oder zeigt immer häufiger Fehlfunktionen bis zum vollständigen Versagen.
So haben wir schon des öfteren diese Kondenstoren in Kaffee- Espressomaschinen und Wasserkochern ersetzt. Meist mit erheblichem Aufwand.
Gehäuse sind mit formschlüssigen Einrastvorrichtungen versehen. Die Leiterplatten sind sehr unzugänglich verbaut. Der Raum für den auszutauschenden Kondensator ist sehr beengt.

Zu meiner Freude ist mir jetzt ein Wasserkocher mit elektronischer Temperaturvorwahl mit gleichen Symptomen bezüglich einer Reparatur sehr positiv aufgefallen.

Es handelt sich um einen AEG Wasserkocher vom
Typ KE0903-240/2400

Hier haben die Ingenieure sowohl bei der Gestaltung des Gehäuses als auch der erfahrungsgemäß häufiger zu wechselnden Kondensatoren viel Geschick bewiesen.
Der Boden lässt sich leicht mit 5 Schrauben, ohne „Haken und Ösen“ öffnen.

Dann hat man Zugriff auf eine extra angeordnete kleine Platine mit dem besagten Kondensator, welche sogar mit einem Steckanschluss versehen ist.

So lässt sich diese Platine leicht aus dem Gerät entnehmen und ein neuer Kondensator einlöten. (vermutlich ist sogar die ganze kleine Platine als Austauschobjekt gedacht) Zusätzlich bietet die Platine sogar noch weitere Bohrungen, um auch von den Abmessungen her etwas anders dimensionierte Kondensatoren einsetzen zu können.

Gut gemacht!

Das wünschen wir uns bei noch viel mehr Geräten so.

PS

Leider war die obige Vermutung zu der kleinen Kondensatorleiterplatte zu gut gedacht. Im AEG Service gibt es leider nur mechanische Bauteile als Ersatzteilangebot. Wer Löten kann, ist echt im Vorteil, weil die benötigten  Kondensatoren für wenige Cent zu haben sind.

Eine Lösung gegen den elektrischen Dauerstress des Kondensators gibt es auch. Da das Gerät keine Zeitfunktion unterstützt kann man den Stecker ziehen oder , noch besser, an Stelle des normalen Steckers einen solchen mit Ausschalter montieren. Das schont die Steckdose, den Kondensator und minimal auch die Umwelt, wegen des  „off-standby“ – Modus.
  Stecker mit Schalter

Windows 10 Creators Upgrade – „zu Hause Anrufen“ einschränken

Nach erfolgreichem Upgrade auf das Creators Update von Windows 10 im Dezember 2017 ergibt sich ein größerer Informationshunger von Microsoft. Die sogenannten „Telemetriedaten“ sollen das Nutzerverhalten und die Softwareausstattung der Windows-Rechner an Microsoft übertragen, offiziell  um Windows Fehleranalysen zu verbessern. Das scheint Vielen reichlich neugierig.

Wem dass nicht gefällt, bleiben nur Optionen in den Windowseinstellungen vorzunehmen, die offiziell nur für die „Enterprise-Edition“ vorgesehen sind.  Home- und Professional-Edition Benutzer müssen selbst Hand anlegen.

Dazu hier ein paar Tips zur Eindämmung der „Zuhause-Anrufen-Mentalität“ von Windows 10
(Telemetriedaten-Abfrage durch private Einstellungen einschränken)

(Die Nutzung dieser Tips erfolgt auf eigene Verantwortung) 

Pimp eine ChipKarte zum Kabelmanager für Ohrhöhrer (Upcycling)

Eine ungenutzte Plastik-Karte wird zum Kabelmanager für ein Paar Ohrhörer. Platzsparend und praktisch.

  1. Plastikkarte mit Bohrungen versehen 

Holzbohrer 4,00 mm und 10,0 mm 

2. Löcher entgraten , Schlitze schneiden   

3. Rundung schneiden  

4. Kabel einziehen

5. fertig zum Transport

6. Zur Benutzung:  Lösen des „Stecker-Kabelendes“ und abrollen lassen des „Bündels“ vom festgehaltenen Stecker aus.  (Ausnutzung der Schwerkraft, also auch umweltverträglich)

Viel Freude beim Nachbauen.